Waldbrände 2025 gefährden Klimaziele
Copernicus-Satelliten zeigen, dass Brände Rekordemissionen verursachen und diesen Sommer zum umweltschädlichsten des Jahrhunderts in Europa machen. Das europäische Programm verzeichnet 13 Megatonnen Kohlenstoffrückstände auf der Halbinsel, was dem Sechsfachen des bisherigen Höchstwerts von 2022 entspricht.
Bei den jüngsten Naturkatastrophen in Spanien wurde ein Beobachtungsinstrument aus der Luft eingesetzt, um die tatsächlichen Schäden der Tragödien genau zu bewerten. Dies geschah im Oktober 2024 bei dem Unwetter in der Region Valencia, das das Dorf Letur (Kastilien-La Mancha) zerstörte, und nun bei den Bränden, die Galicien, Extremadura, Kastilien und León sowie Asturien heimsuchten. Es handelt sich um Copernicus, das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das nicht nur dazu dient, mit seiner Satellitenflotte (den Sentinel-Satelliten) Bilder zu gewinnen, sondern diese auch in Daten umzuwandeln und zu analysieren, wodurch man einen globalen Überblick über jedes Umweltgeschehen erhält.
Die Copernicus-Website, auf der jeden Tag ein von ihren Satelliten aufgenommenes Bild veröffentlicht wird, wählte am 21. August ein Bild aus dem brennenden Nordwesten Spaniens: beeindruckende Rauchsäulen, verteilt auf verschiedene Punkte, aus dem Weltraum gesehen. Eine spektakuläre Luftaufnahme, die diesen Artikel eröffnet.
Die Auswertung der von diesen Satelliten gewonnenen Daten durch Copernicus liefert beispielsweise die Information, dass in Spanien seit Jahresbeginn bis Freitag 403.701 Hektar verbrannt sind, davon der Großteil in den letzten Tagen. Diese Zahl wird noch steigen, da noch immer Brände aktiv sind, und macht dieses Jahr 2025 zum schlimmsten seit drei Jahrzehnten.
Nach Angaben des Europäischen Waldbrandinformationssystems (EFFIS), einem Bestandteil der Notfallmanagementdienste des Copernicus-Programms, ist Kastilien und León mit 151.135 Hektar verbrannter Fläche die am stärksten betroffene Region, davon 96.870 Hektar in León (der am stärksten betroffenen Provinz des Landes) und 30.644 Hektar in Zamora. Galicien ist mit insgesamt 105.547 Hektar verbrannter Fläche die am zweitstärksten von den Großbränden im Jahr 2025 betroffene Region, wobei die Provinz Ourense mit 96.779 Hektar besonders stark betroffen ist. In dieser Region ereignete sich der bislang schlimmste Brand in der Geschichte Spaniens, der Brand von Larouco, bei dem 40.879 Hektar zerstört wurden. An dritter Stelle steht Extremadura mit 47.075 Hektar, vor allem in der Provinz Cáceres, wo bereits 34.778 Hektar zerstört wurden, größtenteils durch den Brand von Jarilla.
Emissionsrekord
Die von Copernicus veröffentlichten Daten zeigen, dass am 29. Juli, bevor die derzeit letzte Brandwelle begann, im Land bereits 1,50 Megatonnen CO2-Emissionen entstanden waren. Die Brände im August liessen die Werte in die Höhe schnellen: Mitte des Monats veröffentlichte das Global Fire Assimilation System (GFAS) Daten, wonach auf der Iberischen Halbinsel 5,5 Megatonnen erreicht worden waren. Und Copernicus warnte, dass die nächsten nationalen und kontinentalen Messungen noch viel höher ausfallen würden.
Tatsächlich zeigen die neuesten Daten des EFFIS (Europäisches Waldbrandinformationssystem), dass in Spanien bis heute bereits mehr als 13 Megatonnen erreicht wurden, was einer Gesamtmenge von 17 Megatonnen seit Jahresbeginn entspricht. In ganz Europa wurden im gleichen Zeitraum mehr als 20 Megatonnen (20,49) erreicht, mit einer Gesamtmenge von 36,65 Megatonnen.
Die Zahl aus Spanien, die genannten 13 Megatonnen, entspricht einer Versechsfachung der bisherigen Höchstwerte aus dem Jahr 2022.
„Es stimmt, dass es auch in anderen Sommern sehr schwere Brände gab, wie beispielsweise den Großbrand in Griechenland im Jahr 2024, aber noch nie zuvor haben wir so viel Rauch gemessen wie jetzt.“
Mark Parrington, Wissenschaftler des Copernicus-Atmosphärenüberwachungsdienstes.
Damit ist dieser Sommer der bisher umweltschädlichste in Europa in diesem Jahrhundert. Zwar haben auch andere Brände im Süden des Kontinents, wie beispielsweise in Serbien, Montenegro, Albanien, Italien, Frankreich oder Griechenland, zu diesem traurigen Rekord beigetragen, doch waren es die Brände in Spanien, die in diesen Monaten am heftigsten wüteten, die die Zahlen in die Höhe schnellen ließen.
Mark Parrington ist überrascht:
„Ich arbeite seit 20 Jahren in diesem Bereich und seit 12 Jahren mit diesem Team. Und dieses Jahr war für unseren Kontinent in Bezug auf Brände und Emissionen ein ganz besonderes Jahr. Es stimmt, dass es auch in anderen Sommern sehr schwere Brände gegeben hat, wie zum Beispiel den Megabrand in Griechenland im Jahr 2024. Aber damals haben wir nicht so viel Rauch gemessen wie dieses Mal. Und von ganz Europa ist derzeit die Iberische Halbinsel am stärksten verschmutzt. In diesem Sommer wurden mehr Emissionen gemessen als in manchen ganzen Jahren. Feinstaub kann sich negativ auf die Lunge, den Blutkreislauf und sogar auf die psychische Gesundheit auswirken“,
warnt der Wissenschaftler von Copernicus.
Die durch Rauch verursachten Probleme verschwinden nicht, wenn das Feuer gelöscht ist. Sie bleiben in Form von Umweltverschmutzung zurück. Und obwohl sie nicht wahrnehmbar sind, sind sie aufgrund der Verbindungen, die sie hinterlassen und die in der Luft verbleiben, weiterhin schädlich für Menschen und Tiere. Es handelt sich um sogenannte Feinstaubpartikel, eine Art Sediment, das durch die Luft transportiert wird; Partikel, die, wie der Name schon sagt, sehr klein sind. Sie haben einen aerodynamischen Durchmesser von weniger als oder gleich 2,5 µm (PM2,5). Und sie sind es, die das größte Gesundheitsrisiko darstellen. Das liegt daran, dass sie in tiefere Bereiche der Lunge gelangen und sogar in den Blutkreislauf eindringen können.
Anhand der von Copernicus gewonnenen Daten warnt Parrington: „Man kann sehen, dass es in der Region der Iberischen Halbinsel eine hohe Konzentration gibt. Das beeinträchtigt natürlich die Lungengesundheit, aber es gibt wissenschaftliche Studien, die auf weitere Auswirkungen hinweisen”, erklärt er.
Der Experte warnt davor, dass die Folgen dieses Rauchs nicht auf das Gebiet beschränkt bleiben, in dem das Feuer ausgebrochen ist: „Die Intensität und Menge des Rauchs ist enorm und verbreitet sich weit. In anderen Jahren haben wir gesehen, wie der Rauch der Brände in Kanada den Atlantik überquerte und bis nach Europa gelangte.“
Wie lange wird der Rauch noch bleiben? „Das hängt von den Feinstaubpartikeln ab. Wenn es keine Rauchquelle gibt, werden sie relativ schnell, innerhalb weniger Tage, verschwinden. Wenn der Rauch jedoch weiter wandert, liegt das daran, dass es Luftschadstoffe gibt, die länger in der Atmosphäre verbleiben“, erklärt der Wissenschaftler. Das ist in unserem Fall so. Die Rauchquellen sind über einen längeren Zeitraum an verschiedenen Stellen geblieben, sodass davon auszugehen ist, dass ihre schädlichen Auswirkungen länger als erwartet anhalten werden.
David López Frías für Diario de Ibiza
Hohe Rauchentwicklung der Brände ein Thema
Im Zuge der verheerenden Waldbrände in Spanien im Sommer 2025 haben die Sicherheitsbehörden zahlreiche Ermittlungen wegen Brandstiftung eingeleitet. Nach Angaben internationaler Medien wurden bislang 30 Personen festgenommen. Darüber hinaus stehen landesweit rund 90 weitere Verdächtige unter Beobachtung oder befinden sich in laufenden Ermittlungsverfahren. Die Zahlen zeigen deutlich, dass Brandstiftung in erheblichem Maße zum Ausmaß der Katastrophe beigetragen haben könnte.
Auswirkungen von Waldbränden auf Lithiumprojekte
Spanien und Portugal verfügen über bedeutende Lithiumvorkommen, die sich in einem geologischen Gürtel namens Central Iberian Zone (CIZ) konzentrieren, der Teil des europäischen Variscan Belt ist. Dieses Gebiet weist eine hohe Konzentration an Lithiummineralien sowohl in magmatischen-pegmatitischen als auch in hydrothermalen Lagerstätten auf. Derzeit laufen große Projekte wie das Las Navas-Projekt in Spanien und das Mina do Barroso-Projekt in Portugal, deren Ziel es ist, Lithium für die wachsende Nachfrage nach Batterien für Elektrofahrzeuge zu gewinnen und zu veredeln. Diese Projekte stoßen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der ökologischen und sozialen Auswirkungen auf Gebiete wie das Kulturerbe der Region Barroso und das Dehesa-Ökosystem in Spanien auf lokalen Widerstand.
In der Region Extremadura, nahe dem Dorf Cañaveral, wurde eines der größten Lithiumvorkommen Europas entdeckt. Das Projekt sieht vor, Lithium über einen Zeitraum von 30 Jahren zu fördern, wobei zunächst Tagebau und später unterirdischer Abbau zum Einsatz kommen sollen. Die jährliche Produktion wird auf 30.000 Tonnen Lithiumhydroxid geschätzt, was ausreicht, um etwa 2,5 Millionen Elektrofahrzeuge zu versorgen.
Waldbrände stellen eine erhebliche Bedrohung für die Infrastruktur und den Betrieb von Lithiumprojekten dar. Ein Beispiel ist das Feuer in Jarilla, Extremadura, das die lokale Infrastruktur erheblich beeinträchtigte. Solche Brände können nicht nur die unmittelbare Umgebung von Lithiumprojekten gefährden, sondern auch die Logistik und den Transport von Rohstoffen und Produkten stören.
Die Lithiumvorkommen in der Central Iberian Zone sind für die europäische Energiewende von großer Bedeutung. Jedoch stellen wiederkehrende Waldbrände eine ernsthafte Bedrohung für die wirtschaftliche Rentabilität und die langfristige Nachhaltigkeit dieser Projekte dar. Es ist daher entscheidend, dass sowohl in Spanien als auch in Portugal Maßnahmen zum Schutz der betroffenen Regionen ergriffen werden, um die wertvollen Ressourcen zu erhalten und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.
Fotokünstler Wolfgang Sohn zeigt Arbeiten bei der Nitx de l’Art in Felanitx
Der renommierte Düsseldorfer Fotokünstler Wolfgang Sohn zeigt ab dem 22. August 2025 eine beeindruckende Auswahl seiner Werke in der Galerie der Pax Gastrobar in Felanitx. Die Ausstellung trägt den Titel 'Insigths' und beginnt im Rahmen der Nitx de l’Art Felanitx mit Arbeiten aus seinen bereits in Fotokunstbüchern veröffentlichten Serien 'DISTANCE' und 'NYC Scenes'.
Die Pax Gastrobar, gelegen am Plaça de Pax in Felanitx, ist nicht nur ein Ort für kulinarische Genüsse, sondern auch eine Plattform für zeitgenössische Kunst. Mit ihren vier Meter hohen Betonwänden bietet sie die perfekte Kulisse für die Präsentation von Fotokunst und schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Geschmack und visueller Inspiration. Die Gastrobar ist ein Genussort und bekannt für ihre mallorquinischen und mediterranen Klassiker zu guten Weinen und feinen Drinks.

Die Vernissage findet am 22. August statt und startet mit der Nitx de l’Art in Felanitx, den Nächten der Kunst, vom 22. bis 24. August 2025. Besucher erhalten Gelegenheit, in eine faszinierende Welt der urbanen Fotografie einzutauchen und Sohns einzigartige Perspektiven kennenzulernen. Der Künstler wird anwesend sein.
Öffnungszeiten zur Nitx de l’Art 2025
- Freitag 22. August von 18 bis 1 Uhr, ab 21 Uhr mit DJ
- Samstag, 23. August ab 18 Uhr bis Mitternacht
- Sonntag, den 24. August von 10 bis 14 Uhr & 18 Uhr bis Mitternacht
Pax Gastrobar
Plaça de Pax, 24a
07200 Felanitx
Illes Balears, Spanien
Tel. +34 621 40 87 14
pax-gastrobar.com
Wolfgang Sohn
www.wolfgang-sohn.com
Tel. +49 (0)151 400 16591
Museum Sa Bassa Blanca zeigt Repliken des Löwen von Piräus
Das Museum Sa Bassa Blanca ist neben dem Archäologischen Museum von Piräus und dem Schwedischen Historischen Museum in Stockholm die dritte Einrichtung, die diese neuen Nachbildungen des Löwen von Piräus zeigt.
Das Museum Sa Bassa Blanca (msbb), das von der Stiftung Yannick und Ben Jakober gefördert wird, zeigt zwei imposante Steinskulpturen von Löwen vor dem Haupteingang des Museums in der mallorquinischen Stadt Alcúdia. Mit einer Höhe von bis zu 240 cm und aus 3D-Bildern in Stein gemeißelt, reproduzieren diese Stücke den legendären Löwen von Piräus, das Symbol des Schutzpatrons San Marcos, der derzeit am Eingang des Arsenale in Venedig steht, dem Sitz der renommierten Kunst- und Architektur-Biennalen der Stadt.
Mit diesen beiden 180 cm hohen Versionen (240 cm einschließlich Sockel) ist das Museum Sa Bassa Blanca die erste spanische Institution, die Repliken dieses historischen Symbols beherbergt. Diese beiden neuen Versionen, Patience und Fortitude, bewachen bereits den Eingang des Museums und sind damit die neuen Wächter dieses Kulturraums.
Die Geschichte dieser majestätischen griechischen Statue reicht bis ins Jahr 360 v. Chr. zurück, als sie als Wahrzeichen des Hafens von Piräus in Athen geschaffen wurde. Über tausend Jahre lang bewachte sie den Eingang zum Hafen, bis sie 1678 vom venezianischen Marinekommandanten Francesco Morosini im Großen Türkenkrieg gegen das Osmanische Reich als Beute genommen und endgültig nach Venedig gebracht wurde.
Der fast drei Meter hohe, sitzende Löwe war ursprünglich Teil eines Brunnens, wie die Spuren einer Rohrleitung zeigen, die durch sein hohles Inneres verlief und durch die Wasser aus seinem Maul in eine Zisterne zu seinen Füßen floss. Heute befinden sich Kopien im Archäologischen Museum von Piräus und im Schwedischen Historischen Museum in Stockholm.
Sa Bassa Blanca, eine kulturelle Referenz mit europäischem Charakter
Das Museum Sa Bassa Blanca (msbb) in Alcúdia auf Mallorca wurde 1993 von den Künstlern und Sammlern Yannick Vu und Ben Jakober zusammen mit dem Philanthropen Georges Coulon Karlweis gegründet, die davon überzeugt waren, dass Kunst geteilt werden sollte. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1993 und seiner Öffnung für die Öffentlichkeit im Jahr 2001 hat es sich zu einem einzigartigen Ort entwickelt, der Kunst, Natur und Architektur miteinander verbindet und einen ständigen Dialog zwischen Disziplinen und Regionen fördert.
Einer der herausragendsten Aspekte des Museums ist seine Architektur. Das Hauptgebäude, das 1978 vom ägyptischen Architekten Hassan Fathy entworfen wurde, ist ein außergewöhnlicher Ausflug seines Werks nach Europa. Das 2012 als denkmalgeschützt eingestufte Gebäude ist von der arabischen und mediterranen Tradition inspiriert und vereint in seinem Design Elemente wie Gewölbe, Kuppeln, Innenhöfe und sogar eine Bibliothek mit diesen architektonischen Merkmalen.
Zu den Höhepunkten der Dauerausstellungen gehört Nins, eine bemerkenswerte Serie von Kinderporträts aus dem 16. und 19. Jahrhundert, die zum denkmalgeschützten Kulturgut der Balearen erklärt wurde. Sie befindet sich in der unterirdischen Zisterne, ist von großer dokumentarischer Bedeutung und vereint die verschiedenen Tendenzen der Hofporträtmalerei in Europa, wodurch man die Entwicklung der Darstellung von Kindern und die langsame Verwandlung der Kleidung im Laufe der Zeit verfolgen kann.
Sokrates ist ein weiterer wichtiger Ausstellungsraum, in dem Werke aus sehr unterschiedlichen Epochen und Orten zu sehen sind, die jedoch einen Dialog zu aktuellen Themen herstellen. Unter den Werken finden wir einen Vorhang aus 10.000 Swarovski-Kristallen, Masken aus Afrika, Tibet und Nepal, ein Gemälde von Miguel Barceló, eine Installation von James Turell und mehr.
Die Sammlung von Sa Bassa Blanca fügt sich in ihre Umgebung ein, um die Landschaft aus einer anderen Perspektive zu genießen. Dies gilt auch für den Skulpturenpark, eine Installation, die aus Tieren und fantastischen Figuren besteht, die von Ben Jakober und Yannick Vu aus Granit geschaffen wurden, basierend auf archäologischen Fundstücken aus verschiedenen Museen auf der ganzen Welt. Im Bereich der Megalithen befinden sich die Estelas de Sol, eine Reihe monumentaler Skulpturen aus Steinen aus Binissalem, die von alten Grabstelen inspiriert sind. Diese vertikalen Stücke stellen Sonnensymbole dar, die auf Energie, Zeit und Transformation anspielen.
Der OlivArt, der sich im ehemaligen Rosengarten des Hortus Conclusus befindet und aus 22 hundertjährigen Olivenbäumen besteht – darunter die Sorten Lechín de Sevilla, Picual, Grosal und Hojiblanca –, ist ein Natur-Skulpturenpark von großer Schönheit.
Ein DeluxeMallorca Must-see.
Spanische Regierung beantragt EU-Hilfe zur Bekämpfung der Waldbrände
Die spanische Regierung informierte am Freitag die Öffentlichkeit über die angespannte Situation im Zusammenhang mit den derzeitigen Waldbränden. Derzeit wüten 14 großflächige Brände in verschiedenen Regionen des Landes. Besonders betroffen sind die Provinzen León, Zamora und Ourense (Galicien), Ávila in Kastilien-León, Cáceres in Extremadura sowie Teile Andalusiens, Valencias und der Region Madrid.
Madrid, 16. August 2025 – Nach Angaben des Umweltministeriums wurden seit Jahresbeginn bereits über 150.000 Hektar Wald- und Buschland zerstört – fast doppelt so viel wie im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Der bislang größte Brand im Nordwesten Spaniens hat allein rund 38.000 Hektar vernichtet und gilt damit als der größte in der Geschichte des Landes.
Ursachen und Hintergründe
Die Brände werden durch eine Kombination aus extremen Hitzewellen, langanhaltender Trockenheit, starken Winden sowie menschlichem Fehlverhalten –Funken von Maschinen, Batterie-Explosionen, illegaler Einsatz von Traktoren – ausgelöst. In mehreren Fällen kam es zu Festnahmen wegen Brandstiftung. Gleichzeitig begünstigen verlassene und ungepflegte Waldflächen die schnelle Ausbreitung der Flammen.
Europäische Unterstützung angefordert
Angesichts der außergewöhnlichen Lage aktiviert die spanische Regierung das EU-Katastrophenschutzverfahren und bittet offiziell um Hilfe. Mehrere europäische Partnerländer haben bereits ihre Unterstützung zugesagt, darunter Löschflugzeuge, Hubschrauber sowie spezialisierte Einsatzkräfte. Es ist das erste Mal, dass Spanien auf diesem Weg in einem solchen Ausmaß internationale Hilfe anfordert. Ziel ist es, die nationalen Kapazitäten zu ergänzen und die Brandbekämpfung in besonders kritischen Regionen wirksam zu verstärken.
Maßnahmen der Regierung
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Aktivierung des nationalen Notfallplans auf Vorstufe.
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Anforderung von europäischer Unterstützung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens.
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Einsatz der Unidad Militar de Emergencias (UME) und Verstärkung der Löschflotten zu Wasser und aus der Luft.
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Evakuierungen mehrerer tausend Menschen aus betroffenen Gebieten.
Die spanische Regierung betont, dass die Brandprävention künftig noch stärker in den Fokus rücken wird. Das Budget für präventive Maßnahmen wurde bereits um 29 % erhöht. Umweltorganisationen wie Greenpeace mahnen zusätzliche Investitionen in Landschaftspflege und nachhaltige Waldnutzung an, um die Resilienz gegenüber künftigen Extremereignissen zu stärken.
Appell an die Bevölkerung
Die Regierung ruft Bürgerinnen und Bürger eindringlich auf, höchste Vorsicht walten zu lassen und jegliche Aktivitäten zu vermeiden, die Brände auslösen könnten. Jede Beobachtung von Rauch oder Feuer ist sofort der Notrufnummer 112 zu melden.
„Spanien steht vor einer der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Wir danken allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz und setzen alles daran, die Brände unter Kontrolle zu bringen und Menschenleben zu schützen“,
erklärte ein Regierungssprecher.
Waldbrandsituation in Portugal
Auch Portugal erlebt in diesem Sommer eine außergewöhnliche Waldbrandsaison. Nach Angaben der Behörden sind inzwischen rund 139.000 Hektar (rund 1,5 % der Gesamtfläche) Land den Flammen zum Opfer gefallen – der Wert liegt ein Vielfaches über dem Vorjahr.
Besonders betroffen sind im August 2025 die Regionen um Arganil sowie Trancoso. Dort kämpft die Feuerwehr gegen ausgedehnte Brände, die sich durch anhaltende Hitze und starke Winde immer weiter ausbreiten. Der Brand bei Trancoso gilt derzeit als einer der größten, er hat bereits mehr als 14.000 Hektar Wald und Buschland erfasst. Auch in Arganil stehen mehrere tausend Hektar in Flammen.
Restaurant-Empfehlungen für die Hauptstadt Mallorcas
Verbinden Sie Ihre Sightseeing-Tour durch Palma mit einem Restaurant-Besuch. Die mallorquinische Küche mit Rezepten aus mar y montaña – Berg und Meer – wurde über die letzten Jahrzehnte durch einige der weltbesten Köche, die sich die größte der Balearen-Inseln zur neuen Heimat wählten, „modernisiert“. Besonders Fusion-Cuisine mit Einflüssen aus Südamerika und Asien wird von namhaften Restaurants heute zelebriert. Durch lokale Zutaten wie kalt gepresstes Olivenöl, Meersalz der Salinen in Es Trenc, Zitrusfrüchte, Mandeln, Käse und heimische Rot- und Weißweine wird das Menü „típico de Mallorca“, typisch für die Insel.
Einen Spaziergang durch Palma beginnt man am besten auf dem Paseo Borne an der Kathedrale La Seu. Von der Prachtstraße aus führen kleine Gassen rechts und links in die gepflegte Altstadt mit bildschönem Jugendstil-Viertel, eleganten Boutiquen, Kunstgalerien und Museen.
Mar de Nudos, Palma
Mit Bestlage in Palmas Hafen Moll Vell, gegenüber der Kathedrale La Seu, gehört das Mar de Nudos zu den angesagtesten Restaurants der Insel. An kühlen Tagen reserviert man im Innenraum mit moderner Bar vor einem deckenhohen Weinregal, das den Umfang der ausführlichen Weinkarte inszeniert. Im Sommer diniert man auf der geschützten Terrasse mit Blick auf die Jachten. Das anspruchsvolle Menü bietet Fusion Cuisine mit Anleihen aus der mediterranen und asiatischen Küche. Über eine Treppe erreicht man die Lounge im ersten Stock mit Blick auf die Altstadt. Frank Widmanns Tipp: „Das Mar de Nudos bietet nicht nur um die Weihnachtsfeiertage besondere Menüs und Livemusik.“
Mehr dazu unter mardenudos.com.
Kontakt: Tel. +34 971 214 722, Buchung: mardenudos.myrestoo.net/es/reservar
Tast Club, Palma
Ein echter Geheimtipp (bis jetzt ; ) In einer engen Gasse der Altstadt liegt der Eingang nach hinten versetzt. Man findet das Tast nur, wenn man weiß, wonach man sucht. Der stilvolle, beinahe britisch anmutende Tast Club in einem jahrhundertealten Gewölbe mit verwinkelten Séparées gehört zu den Treffpunkten der Haute Volée Mallorcas. Zwei Bars und Eventräume unterschiedlicher Größen sorgen für immer neue Erlebnisse – mal mit Freunden zum Cocktail, mal intim zu zweit. Die Speisekarte listet typische Tapas und andere lokale Spezialitäten sowie natürlich die besten Weine der Insel.
Reservierung des Tast Club, Carrer Sant Jaume, 6, unter tast.com.
Kontakt: Tel. +34 971 710 150 oder tastclub@tast.com. (¡Es gibt ein zweites Tast!)
Aromata, Palma
Die Küche von Sternekoch Andreu Genestra in der modernen Umgebung des HM Palma Blanc Hotels in der City – nur wenige Meter von der Einkaufsmeile Jaume III entfernt – übersetzt die kulinarischen Traditionen der Insel in moderne Gerichte, die bildschön angerichtet zum passenden Wein serviert werden – im weitläufigen Innenraum oder im Garten. À-la-carte-Gerichte werden durch ein Mittagsmenü und zwei Degustationsmenüs am Abend ergänzt: Aromata und Sentits. Aromata verfügt über einen eigenen städtischen Gemüsegarten und eine botanische Gartenterrasse.
aromatarestaurant.com | Ramón y Cajal 12, Palma, 07011, Spanien
Kontakt: Tel. +34 971 007 014, Sonntag und Montag Ruhetag
De Tokio a Lima, Palma
Wie der Name schon sagt … mediterrane, japanische und peruanische Einflüsse sorgen für die unverwechselbare Atmosphäre des Restaurants De Tokio a Lima. Die Lage im dritten Stock des eleganten Hotel Can Alomar mit Logenblick auf die exklusive Shoppingmeile Paseo Borne in Palmas geschäftiger Innenstadt macht die stilvolle Bar des Restaurants zum Treffpunkt für Einheimische, die von der Terrasse aus mit einem tinto (Rotwein) in der Hand Ende November bei Einbruch der Dunkelheit „Encendido de las luces“ erleben, das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung, auf der Insel ein gutbesuchter Festakt. Frank Widmanns Tipp: „Auf der Speisekarte überrascht das Menu Veuve Clicquot, zu jedem der drei Gänge wird ein anderer Champagner der bekannten Marke gereicht.“
Reservierung über detokioalima.com.
Kontakt: Tel. +34 871 592 002 oder E-Mail: contact@detokioalima.com
MarChica, Palma
Hinter der Shopping Mall Porto Pi liegt etwas versteckt das Restaurant MarChica über zwei Etagen mit offener Dachterrasse, von der aus man die Bucht von Palma überblickt. Das Restaurant mit großer Bar im Erdgeschoss ist ein Treffpunkt für Einheimische, die nach dem Dinner weiterfeiern möchten. Gehobene Asian-Fusion-Cuisine und eine lange Cocktail-Karte machen das MarChica zum Tipp für einen Freitagabend, bei dem es auch gerne etwas später werden darf, weil der DJ den richtigen Mix aus Housetracks der 80er und 90er Jahre auflegt.
Mehr dazu unter marchicapalma.com.
Kontakt: Tel. +34 971 593 902 oder E-Mail: reservas@marchicapalma.com
Lío Mallorca, Palma
Für die zweite Sommersaison zeigt das Lío Mallorca am Paseo Marítimo in Palma die neue Dinner-Show „Delicatessen“ zu einem À-la-carte-Menü von Sternekoch Andreu Genestra. Das gewagte Cabaret-Programm unterhält erstklassig. Professionelle Tänzer und Sänger in schillernden Kostümen bieten eine eklektische Mischung aus Theatralik, beeindruckender Akrobatik und Interaktion mit dem Publikum über mehrere Genres hinweg. Jede der Performances – mal humorvoll, mal erotisch – überrascht, kein Abend verläuft wie der andere. Ist die Show vorbei, wird die Bühne zur Tanzfläche, die internationale DJs mit House-Beats bespielen. Der Lío Club kann ab Mitternacht nur für die After-Party besucht werden.
Reservierung über liogroup.com.
Kontakt: Tel. +34 871 181 626 oder E-Mail: reservas@liogroup.com
Izizi Nunnak, Portixol (Palma)
Am Sonntag treffen sich Mallorquiner gerne zum Spaziergang entlang der Strandpromenade von Portixol. Von hier aus kann man kilometerweit am Meer entlang laufen oder radfahren – bis zur Playa de Palma. Der Weg ist gesäumt von liebevoll restaurierten Wohnhäusern des ehemaligen Fischerdorfs – und unzähligen Bars und Cafés. Das Restaurant Izizi Nunnak im urbanen Loft-Stil mit Schaukeln, schweren Ledersofas und einer langen Bar ist ein Tipp für eine Kaffee- oder Cocktail-Pause.
Mehr dazu unter izizinunnak.com.
Kontakt: Tel. +34 871 232 432 oder E-Mail: izizinunnak@gmail.com
Wir hoffen, Sie geniessen Ihre Zeit auf Mallorca.
Foto: Daniel Frank @Unsplash.com
“Record Series” of Devastating Fires Sweeps Across Los Angeles
Los Angeles Blaze May Have Been Started or Fuelled by Arson
Sunday, 19 January 2025 – Investigators are still working to determine the cause of the inferno in Los Angeles, California. More than 12,000 buildings have been damaged, with around 58,000 more at risk. According to experts, one common cause of wildfires can be ruled out: lightning. There have been no storms in the region this week. The area near the Temescal Ridge Trail also appears to be free of power lines or transformers, excluding another possible cause.
Experts say they would not be surprised if one of the smaller fires that broke out following the Palisades blaze had been deliberately set.
A civilian drone collided over the Palisades fire with a firefighting aircraft. The collision with a Canadair CL-415 occurred at around 1 p.m., according to Erik Scott, spokesperson for the Los Angeles Fire Department. “Quebec 1 sustained damage to the wing and remains grounded and out of service.”
The Federal Aviation Administration (FAA) investigated the incident. It reminded the public that flying a drone during a firefighting operation is a criminal offence, punishable by up to twelve months in prison or a fine of up to $75,000.
Arsonist with Flamethrower Tied Up by Los Angeles Residents
A suspected arsonist, allegedly responsible for starting the latest Los Angeles blaze, was found with a “large propane tank or flamethrower,” neighbours reported. Residents tied him up to detain him before police arrived at the scene in West Hills.
Charles Dinsel, the senior officer, confirmed that a man had been caught attempting to start a fire. The cause of the Kenneth fire, which broke out on Thursday afternoon, is still unclear, but officials said it was “being investigated as a crime.”
While speculation about the cause of the recent blazes has been rife, investigators have only publicly discussed the possibility that the Kenneth fire, near the border between Los Angeles and Ventura County, was deliberately set. In that case, 33-year-old Juan Sierra has been named a “person of interest,” though no charges have yet been filed.
Summer 2023 Brought the Largest Wildfire Ever Recorded in the EU
At the start of the season, Spain suffered devastating wildfires, followed in July by further blazes in Greece, Italy, Spain and Portugal. August marked a turning point for Greece, which was struck by the worst wildfires in EU history. After the devastating July blazes on the islands of Rhodes and Corfu and in the Athens region, dozens of new wildfires broke out across the country in August. The most severe occurred in the northeast, near the city of Alexandroupolis. The fire started on 19 August and raged for several days, driven by dry vegetation, strong winds and high temperatures. EFFIS estimates that this blaze alone burned more than 94,000 hectares of land.
Since 2019, numerous tourist attractions worldwide have been destroyed by fires, often without the cause being determined. In some cases, authorities suspect arson.
- Ontario / Minnesota, USA – July 2026 – Unprecedented’ northern Minnesota wildfires
- Aragonien & Katalonien, Spain – July 2026 – Hundreds evacuated as Aragon wildfire burns
- Los Gallardos, Almería, Spain – July 2026 – Spain continues to battle deadly wildfire
- Utah, USA, June 2026 – Cottonwood Fire shows „unprecedented fire behavior“ – PDS
- Murcia, Spain, June 2026 – 65ft flames; investigations suggest arson
- Everglades, Florida, USA, May 2026 – 11,000 acres max road fire
- Cordoba, Spain, August 2025 – Firefighters averting a "catastrophe"
- Aude, France, August 2025 – France battling largest wildfire in 75 years
- Broward, Florida, USA, August 2025 – 50,000 acres, twice the Disney resort
- Utah, USA, July 2025 – Wildfires trigger “fire clouds” with unpredictable weather systems
- Madrid, Spain, July 2025 – More than 3,000 ha affected
- Crete, Greece, July 2025 – Thousands evacuated
- Split, Croatia, June 2025 – Situation very serious, authorities suspect arson
- Manitoba, Canada, May 2025 – Largest evacuation in many years
- West Yorkshire, UK, May 2025 – Firefighters battle a 1.9 km moorland blaze
- New Jersey, USA, April 2025 – Wildfire spreads over 12,000 acres
- Cumbernauld, Scotland, April 2025 – Massive wildfire, the third that week
- Andong, South Korea, March 2025 – Apocalyptic scenes
- West Dunbartonshire, Scotland, March 2025 – Massive wildfire devastates Scottish nature reserve
- London, March 2025 – Substation fire causes power outage
- Texas, March 2025 – Wildfires rage across thousands of hectares
- Ofunato, Japan, March 2025 – Thousands evacuated
- Los Angeles, California, January 2025 – Worst natural disaster in US history
- Table Mountain, Cape Town, December 2024 – Three suspects
- s'Albufera, Mallorca, 8 & 17 October 2024 – Deliberately set
- Somerset House, London, August 2024 – Cause unknown
- Port of Antwerp, June & August 2024 – Containers belonging to Singaporean authority set ablaze
- Notre Dame, Rouen, July 2024 – Cause unknown
- Vier Türme, Bad Ems, Germany, July 2024 – Cause unknown
- Unewatt, Germany, June 2024 – Suspected arson
- Børsen, Copenhagen, April 2024 – Cause undetermined
- Smokehouse Creek, Texas, February 2024 – Record-breaking wildfire
- Lahaina, Maui, August 2023 – Deadliest wildfire in the US in 100 years
- Alexandroupolis, Greece, August 2023 – One of the largest in Europe
- Sicily, Italy, July 2023 – Unprecedented devastation
- Donnie Creek, British Columbia, June 2023 – Largest ever recorded in BC
- Tustin Hangar, California, November 2023 – Cause undetermined
- Parliament, Cape Town, January 2022 – Male suspect arrested
- Black Fire, New Mexico, June 2022 – Second largest in New Mexico’s history
- Laguna Niguel, California, May 2022 – Severe damage over 200 hectares
- Table Mountain, Cape Town, April 2021 – Library destroyed, suspect arrested
- Bushfires, Australia, December 2019 – Among the most devastating in history
- Shuri Castle, Japan, October 2019 – Fire destroys World Heritage Site
- Notre Dame, Paris, April 2019 – No one held accountable
The past five years have been marked by an unprecedented number of devastating fires. From bushfires in Australia to vast blazes in California and across Europe, culminating in the major fire in Los Angeles, the list of destroyed sites includes valuable historic buildings as well as cultural landmarks and protected landscapes – all of which, as world-renowned tourist attractions, also held significant economic value. The causes of many fires remain unclear, though in some cases arsonists have been arrested. The damage amounts to billions. Political debate on fire prevention and the identification of potential perpetrators must follow in order to put an end to this record-breaking series of blazes without delay.
Text: Birgit Unger @deluxemallorca
Wiesn-Reisetipp 2025: Dirndl-Shopping x Fine Dining
München zeigt sich auch 2025 von seiner charmantesten Seite, wenn die fünfte Jahreszeit anbricht und die Stadt sich auf die Wiesn vorbereitet. Wer stilvoll in die Saison starten möchte – und vielleicht noch die passende Tracht sucht – sollte einen Besuch bei Schatzi Dirndl einplanen. In der Brasserie Colette Tim Raue zeigte das Modelabel die neue "Ready to wear"-Kollektion.
Bereits Mitte Juli wurde in der Brasserie Colette von Tim Raue bei einem exklusiven Pre-Wiesn-Cocktail mit rund 110 Gästen die Vorfreude auf das Oktoberfest gefeiert. In eleganter Atmosphäre trafen sich Mode- und Genussliebhaber:innen, darunter Prominente wie Designerin Sonja Kiefer, HaarWerk-Gründerin Ayse Auth und Ex-Fußballer Matthias Imhof. Bei französisch-bayerischen Spezialitäten und kühlen Drinks wurde angestoßen – auf die neue Dirndl-Kollektion von Schatzi.
Hinter dem Label steht Designerin Katharina Lukas, die seit 2004 für ihre luxuriösen und modernen Interpretationen der Tracht bekannt ist. Die handgefertigte Couture-Kollektion verbindet klassische Schnitte mit einem Hauch Extravaganz – perfekt für alle, die auf der Wiesn gesehen werden möchten. Zur Präsentation ihrer neuen Ready-to-wear-Kollektion lud Katharina Lukas jetzt ein in die Brasserie Colette, einen Hotspot der Münchner Gastroszene.
Küchendirektor Dominik Obermeier und sein Team servierten ein Flying Buffet nach den Rezepturen von Zwei-Sterne-Koch Tim Raue – mit bayerischen und saisonalen Zutaten in raffinierter Interpretation. Ein kulinarisches Erlebnis, das ebenfalls bewies, wie harmonisch Tradition und Moderne zusammenpassen.

Zum Dirndl-Shopping ist Schatzi Dirndl – mit dem Herzband als Signature-Accessoire – unser Tipp für alle, die sich in München auf die Wiesn einstimmen möchten – oder einfach auf der Suche nach der perfekten nächsten Tracht sind.
#savethedate Vom Samstag, den 20. September, bis zum Sonntag, den 5. Oktober 2025, findet auf der Theresienwiese in München wieder das weltberühmte Oktoberfest statt.
Fotos: © Gisela Schober Getty Images und Thomas Kiewning
Wartezeiten durch EU-Grenzkontrollen im Schengenraum
Reisen innerhalb der Europäischen Union von Lissabon bis Tallinn war über Jahre ohne Grenzkontrollen möglich. Doch die Idee der offenen Grenzen gerät unter Druck. Mehrere Schengen-Staaten führen erneut stationäre Grenzkontrollen ein – teils auf unbestimmte Zeit. Für Reisende bedeutet das: Ausweispflicht, Staus und Verzögerungen.
Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, die Niederlande, Slowenien, Schweden – sie alle haben im Laufe der vergangenen Monate wieder mit Passkontrollen an ihren Binnengrenzen begonnen. Auch Nicht-EU-Staaten wie Norwegen oder die Schweiz folgen diesem Kurs.
Die Rückkehr zur Grenze
Die Begründungen: Terrorgefahr, irreguläre Migration, organisierte Kriminalität, steigende Asylzahlen. In Frankreich verweist die Regierung auf islamistische Gefährdungslagen und zunehmende Gewalt in grenznahen Regionen wie Calais oder Dünkirchen. Deutschland nennt die Bekämpfung von Schleuserbanden als Hauptgrund – und verweist auf die gestiegene Zahl unerlaubter Einreisen. Italien wiederum sieht sich mit einer angespannten Sicherheitslage an der Mittelmeerroute konfrontiert, Österreich blickt besorgt auf Entwicklungen auf dem Westbalkan.
In den Niederlanden, wo die Zahl der Asylanträge zuletzt deutlich angestiegen ist, sieht man die Kapazitäten des Aufnahmesystems überfordert. Schweden und Dänemark warnen vor wachsendem Einfluss krimineller Netzwerke und möglicher Sabotageakte.
Rechtslage mit Spielraum
Möglich machen diese Maßnahmen Artikel 25 bis 29 des Schengener Grenzkodexes. Sie erlauben vorübergehende Grenzkontrollen bei ernsthaften Bedrohungen der öffentlichen Ordnung oder inneren Sicherheit. Die Grenzschutzagentur Frontex dokumentierte schon 2023 einen signifikanten Anstieg an innereuropäischen Kontrollen – ein Trend, der sich 2024 fortsetzte. Was als Ausnahmesituation im Zuge der Flüchtlingskrise 2015 begann, ist Normalität geworden.
Reisen mit Wartezeiten
Für Reisende bedeutet das: Staus einplanen. Wer etwa mit dem Auto von Deutschland nach Österreich oder mit dem Zug von Frankreich in die Schweiz reist, muss mit Wartezeiten rechnen. Kleinere Grenzübergänge, etwa zwischen der Slowakei und Ungarn, wurden geschlossen. Der Verkehr wird auf größere Übergänge umgeleitet, wo Personal und Technik für Kontrollen bereitstehen.
Auf Fähren und Inlandsflügen innerhalb des Schengen-Raums nehmen Ausweiskontrollen zu. Fluggesellschaften und Bahnbetreiber sind angehalten, Personalien zu prüfen und verdächtige Bewegungen zu melden.
Viele der Kontrollen laufen bereits seit Monaten und wurden mehrfach verlängert. Die Rückkehr zur innereuropäischen Reisefreiheit ist derzeit nicht in Sicht.
Foto: Barcelona, Port Vell, Spanien
Tertianum Premium Residences feiern 25-jähriges Jubiläum
Seit 25 Jahren bietet Tertianum Premium Residences älteren Menschen ein Zuhause, in dem sie selbstbestimmt, stilvoll und sicher leben. In dieser Zeit hat sich viel verändert – eines ist geblieben: Die Haltung, älteren Menschen mit Wertschätzung zu begegnen. Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und Angebote zu schaffen, die ihnen ein Maximum an Lebensqualität ermöglichen. Das Tertianum Lebenskonzept wird auch in Zukunft prägend bleiben.
Ein Blick zurück – und nach vorn
Begonnen hat die Erfolgsgeschichte im Jahr 1997 in Berlin. Weitere Häuser in München, Konstanz und Zürich folgten. Die Idee: Seniorenresidenzen zu schaffen, die sich wie ein echtes Zuhause anfühlen. Mit individueller Freiheit, hochwertigem Service und einem Umfeld, das soziale Teilhabe fördert. „Es war uns wichtig, mit Menschen und nicht für Menschen zu arbeiten“, so Oliver Rabe, Geschäftsführer Tertianum Premium Residences. „Nur so entstehen Konzepte, die wirklich zum Leben passen.“

Verlässlich in einer sich wandelnden Welt
Gerade in bewegten Zeiten wie diesen ist ein Gefühl von Sicherheit wichtig. Es braucht Orte, an denen man sich geborgen fühlen kann – umgeben von Menschen, denen man vertraut. Die Tertianum Häuser bieten das: Ein sicheres Umfeld, in dem Lebensqualität an erster Stelle steht. In dem Individualität zählt, aber niemand allein ist. Und in dem Fürsorge nicht bevormundet – sondern unterstützt. Damit Lebensfreude auch im Alter selbstverständlich bleibt.
Mehr Informationen unter: zuhause-im-tertianum.de
Wassersport im Südwesten Mallorcas: Drei Häfen – unzählige Möglichkeiten
Mallorca im Juli? Perfekt für Abenteuer auf dem Wasser! Wer im Südwesten der Insel unterwegs ist, findet in drei exklusiven Jachthäfen nicht nur Motor- und Segelboote im Verleih – sondern auch Wassersport-Action mit und ohne Trainer. Hier unsere Favoriten:
Port Calanova
Der ehemalige Trainingshafen des spanischen Königshauses ist heute ein modernes Wassersportzentrum. Neben Segelkursen, Paddleboarding und Jetski-Abenteuern bietet Port Calanova ein weiteres Highlight: Bei der exklusiven Tour Lamborghinierleben Gäste Geschwindigkeit und Fahrspaß auf dem Wasser – ohne Bootsführerschein.
Puerto Portals
Neben Shopping in Designer-Boutiquen vor dem Essen in Top-Restaurants wird im Jachthafen Puerto Portals auch beim Thema Wassersport viel geboten: Von exklusiven Day-Chartern im Motorboot über Segeltörns mit Skipper bis hin zu Wakeboard- und Wasserski-Erlebnissen für Adrenalin-Fans. Für Einsteiger gibt’s den SUP-Verleih in der Segelschule mit Blick auf den Sandstrand.
Port Adriano
Von Jetski-Safaris entlang der Steilküste über Flyboarding bis zu privaten Tauchgängen – der Superjachthafen Port Adriano steht für moderne Action mit Stil. Ein eigenes Wassersportzentrum bietet Segel- und SUP-Kurse mit Top-Ausrüstung und Personal Training auf dem Wasser. Jachten chartert man mit Wasserspielzeug – Seabobs oder E-Foils.
Im Südwesten Mallorcas wird Wassersportlern viel geboten. Sie wünschen Beratung bei der Planung? Das Team von DeluxeMallorca.com übernimmt gern Ihre Reisebuchungen. Eine E-Mail an info@deluxemallorca.com .











