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„Schwarzes Licht“ im Bayerischen Nationalmuseum

Am frühen Freitagabend eröffnete die Ausstellung „Schwarzes Licht“ des Künstlers Scopin im Bayerischen Nationalmuseum in München. Unter den geladenen Gästen der ersten deutschen Museumsausstellung mit reiner Asphaltkunst waren kunstinteressierte Prominente wie Unternehmer Wilhelm Ernst Prinz von Sachsen-Weimar mit Frau Arnica und Andreas und Uli Langenscheidt, Kunstsammler Wolfgang Anselmino, Modedesignerin Susanne Wiebe, die Schauspieler Timothy Peach und Detlef Bothe, die Moderatorinnen Alexandra Polzin und Uschi Dämmrich von Luttitz, Sängerin Anna Maria Kaufmann und die 1. Primaballerina des Bayerischen Staatsballetts, Maria Baranova. Auch die Künstlerinnen Alexandra Kordas und Diana Sandmann nutzten die Gelegenheit, den zur Biennale Arte in Venedig 2022 mit zwei Ausstellungen gefeierten Künstler Scopin in München zu begrüßen. Dr. Frank Kammel, Generaldirektor des Bayerischen Nationalmuseums, betonte bei seiner Begrüssung, dass diese außergewöhnliche Ausstellung in seinem Haus den Diskurs über Kunst an sich anregt. Laudator und Kunstexperte Dr. Friedhelm Häring beleuchte das Leben von Scopin und die von Manfred Möller, Edition Minerva, kuratierte Ausstellung, die Kunst aus einem Material zeigt, das zwar im Alltag präsent, aber in der Kunstwelt bisher ungesehen war: Asphalt. Die intensive künstlerische Auseinandersetzung von Scopin mit diesem Werkstoff ist einmalig.

 

 

Scopin, der bürgerlich Albert Schöpflin heißt und der Schöpflin-Unternehmerdynastie entstammt, studierte zunächst in München Fotografie. 1969 zog es ihn nach New York City, wo er im Umfeld von Andy Warhol, Patti Smith und Robert Mapplethorne im legendären Chelsea Hotel wohnte. In dieser Zeit widmete sich Scopin vor allem dem Medium Film. Über Frankfurt ging es 1985 zurück nach München und an den Starnberger See. In dieser Zeit hängte er seine Kamera an den Nagel. Der Künstler beschäftigt sich seit 2012 mit dem Werkstoff Asphalt. Er schafft daraus zwei- und dreidimensionale Werke von hoher Ausdruckskraft. Scopins Handwerkszeug sind Schmelzöfen, Gasbrenner und Besen, mit denen er die auf über 200 Grad erhitzte, zähflüssige Masse auf Holzplatten aufbringt und verteilt.

 

 

Scopins Ausstellung „Schwarzes Licht“ im Bayerischen Nationalmuseum in München ist noch bis zum 15.01.2023 zu sehen.

Fotos: Hannes Magerstaedt

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